Erdenhüter · Filderstadt
Wo unsere Eier entstehen
Unsere kleine Sundheimer-Herde lebt im Hühnermobil auf unseren Flächen – als früher Einstieg in die Erdenhüter-Vielfaltsgärtnerei.
Nicht einfach ein Stall auf Rädern
Das Hühnermobil ist der erste sichtbare Baustein unseres Systems.
Hier entstehen 2026 unsere ersten Eier – von einer kleinen Sundheimer-Herde,
mit hochwertiger Fütterung, viel täglicher Sorgfalt und einem klaren Ziel:
Lebensmittel zu erzeugen, deren Herkunft man nicht erklären muss, weil man sie sehen kann.
Das Mobil verbindet Tierhaltung, Bodenaufbau und zukünftigen Gemüsebau.
Es ist Schutzraum, Schlafplatz und Ausgangspunkt für den Tag – und für uns der Beginn
einer Landwirtschaft, die Schritt für Schritt wächst.


Ein kurzer Blick in den Alltag
Tür auf, Hühner raus, Futter kontrollieren, Eier sammeln – Qualität entsteht in Routinen.
Warum man den Unterschied merkt
Gute Eier entstehen nicht durch ein Label allein.
Genetik
Sundheimer statt Hochleistungs-Legehybrid. Unsere Hühner sind die Genreserve eines
Züchtungsprojekts der Universität Hohenheim.
Fütterung
Hochwertiges Bio-Zweinutzungsfutter, ergänzt durch Grün von eigener Fläche.
Alltag
Auslauf, Bewegung, frische Luft und tägliche Kontrolle.
System
Nährstoffe bleiben auf der Fläche und bauen Bodenfruchtbarkeit mit auf.
Aktueller Einblick
Die Mauser gehört dazu
Unsere Hühner durchlaufen aktuell die Mauser – eine natürliche Phase, in der sie ihr Gefieder erneuern und bewusst weniger legen.
In vielen Systemen endet dieser Abschnitt für die Tiere.
Bei uns ist er Teil des Ganzen: Die Hühner bleiben,
kommen zur Ruhe – und finden anschließend wieder in ihren Rhythmus zurück.
Fütterung mit Anspruch
Was unsere Hühner bekommen, sieht man später im Ei.
Unsere Hühner erhalten ein hochwertiges Bio-Zweinutzungsfutter von Kaisermühle,
speziell für Zweinutzungshennen optimiert.
- Bio-Weizen
- Bio-Mais
- Bio-Triticale
- Bio-Sonnenblume
- Bio-Leinkuchen
- Bio-Grünmehl
Je nach Saison ergänzen wir Grünfutter, Kräuter, Samen, Salate und Getreide von eigener Fläche.
Nicht maximale Stückzahl steht im Mittelpunkt, sondern robuste Tiere, stabile Schalen,
guter Geschmack und ein Fütterungssystem, das zu unserer Landwirtschaft passt.

Die Hühner bekommen hochwertiges Kaisermühle-Futter, das wir zusätzlich mit saftigem Grün ergänzen.
Das ist nicht nur schmackhaft, sondern kann sich auch in Dotterfarbe, Fettsäuren und Eierqualität widerspiegeln.

Je nach Saison ergänzen wir Pflanzen, Kräuter und Grünfutter. Aktuell zum Beispiel Löwenzahn,
Topinambur in Bioqualität und junge Baumspinatpflanzen.

Aus dem Futter entsteht eine Art Hühner-„Müsli“ mit frischem Schnittlauch und Kräutern.
So picken die Hennen nicht nur die Körner heraus, sondern nehmen die Mischung vollständiger auf.
Alte Rasse mit Zukunft
Sundheimer passen zu Erdenhüter, weil sie nicht maximal, sondern stimmig sind.
Unsere Herde besteht aus Sundheimern – einer alten deutschen Zweinutzungsrasse aus Baden-Württemberg.
Wir haben uns bewusst gegen die übliche Hochleistungslogik entschieden.
Sundheimer legen weniger als moderne Legehybriden, sind aber Teil eines anderen Ansatzes:
robuste Tiere, rassetypische Eigenschaften und eine Landwirtschaft, die nicht nur auf kurzfristige Leistung schaut.
Vom Ei zum Boden – und später zum Gemüse
Die Hühner sind Teil eines Kreislaufs.
Futter wird zu Leben, Mist wird zu Nährstoff, Kompost wird zu Bodenfruchtbarkeit –
und daraus wächst später Gemüse.
Die Eier sind unser früher Einstieg. Ab 2027 soll daraus Schritt für Schritt
eine Vielfaltsgärtnerei mit Gemüsekisten / Solawi entstehen.
Frische Eier · kurze Info
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